Jazz News
Album der Woche: BLACK DOG GROOVE SOCIETY
Mit „Dog Dance“ legt die BLACK DOG GROOVE SOCIETY ihr zweites Album vor. Im Zentrum steht ein Sound, der die Wärme der Hammond-Orgel mit souligen Melodien, funkigen Grooves und modernem Jazz verbindet. Dabei bewegt sich das Quartett zwischen entspannten, lässigen Momenten und kraftvollen Passagen – getragen von Spielfreude und einem ausgeprägten Gespür für Groove.
Hammond-Sound trifft Soul und Funk
Die Stücke stammen vor allem aus der Feder von Saxofonistin Katharina Maschmeyer und Gitarrist Nils Pollheide. Gemeinsam mit Hammond-Organist Dirk Schaadt und dem neuen Schlagzeuger Hardy Fischötter entwickeln sie einen organischen Bandsound, in dem eingängige Melodien und lebendige Improvisationen viel Raum bekommen.
Die Hammond-Orgel bildet dabei einen wichtigen Bestandteil des Klangbildes. Zusammen mit Saxofon, Gitarre und Schlagzeug entsteht die Mischung aus Jazz, Soul und Funk, die den Charakter von „Dog Dance“ prägt.
Zwischen Blue Note und modernem Jazz
Musikalisch bezieht sich die BLACK DOG GROOVE SOCIETY sowohl auf den klassischen Hammond-Jazz der Blue-Note-Ära als auch auf modernere Einflüsse. Namen wie John Scofield und Joshua Redman gehören zu den Bezugspunkten der Band. Dabei geht es nicht darum, Vorbilder zu kopieren: Die Eigenkompositionen von Maschmeyer und Pollheide geben der Musik ihre eigene Handschrift.
Besonders deutlich wird einer der Einflüsse bei „For Sco“. Das Stück ist eine Hommage an John Scofield und verweist damit ganz unmittelbar auf eine der Inspirationsquellen der Band.
„Dog Dance“: Leichtigkeit und Lebensfreude
Der Albumtitel „Dog Dance“ steht sinnbildlich für Leichtigkeit, Lebensfreude und Zusammenhalt. Diese positive Grundstimmung zieht sich durch das gesamte Album. Der energiegeladene Titeltrack, „For Sco“ und die weiteren Eigenkompositionen zeigen dabei unterschiedliche Seiten des Quartetts.
Mal geht es lässiger und entspannter zu, mal kraftvoller und mitreißender. Der Groove bleibt dabei das verbindende Element.
Unser Album der Woche
„Dog Dance“ ist moderner Hammond-Jazz mit Soul und Funk: warm im Klang, melodisch, improvisationsfreudig und fest im Groove verankert. Die BLACK DOG GROOVE SOCIETY verbindet dabei ihre musikalischen Einflüsse mit eigenen Kompositionen und einem organischen Bandsound.
Ein Album, das Herz, Kopf und Füße gleichermaßen anspricht – und damit unser Album der Woche ist.
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