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Album der Woche: Jeff Goldblum

15. Juni 2026

Album der Woche: Jeff Goldblum

Jeff Goldblum überrascht einmal mehr – nicht auf der Leinwand, sondern am Klavier. Mit „Night Blooms“ legt der Hollywood-Star ein Jazzalbum vor, das ganz auf Atmosphäre setzt und sich bewusst Zeit nimmt.

Jazz für die späten Stunden

„Night Blooms“ knüpft an den Vorgänger „Still Blooming“ an, wirkt jedoch noch ruhiger und fokussierter. Warme Arrangements, sanfte Grooves und ein entspanntes Tempo prägen das Album. Es ist Musik für den Abend: unaufdringlich, stilvoll und mit viel Gefühl für Zwischentöne.

Hochkarätige Stimmen

Unterstützt wird Goldblum von namhaften Gästen wie Charlie Puth, Melody Gardot, Cynthia Erivo und dodie. Jede Stimme bringt eine eigene Farbe ins Spiel, ohne den homogenen Sound zu stören. Besonders gelungen sind die Duette mit Haley Reinhart, die dem Album zusätzliche Tiefe verleihen.

Raffinierte Neuinterpretationen

Spannend sind die Neuinterpretationen bekannter Popsongs: Taylor Swifts „Lover“ und Loreens „Tattoo“ erscheinen hier als elegante Bossa-Nova-Versionen. Goldblum beweist dabei ein feines Gespür für Reduktion und musikalische Transformation.

Fazit

„Night Blooms“ ist kein lautes Album und genau das macht seinen Reiz aus. Jeff Goldblum überzeugt als musikalischer Gastgeber, der Atmosphäre über Virtuosität stellt. Ein stilvoller Soundtrack für lange Sommerabende.