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Album der Woche: Lakecia Benjamin

22. Juni 2026

Album der Woche: Lakecia Benjamin

Ein Licht in dunklen Zeiten

Manche Alben wollen unterhalten. Andere wollen etwas bewegen. Mit „We Dream“ legt die New Yorker Saxophonistin, Komponistin und Bandleaderin Lakecia Benjamin ein Werk vor, das vor allem eines sein möchte: ein Licht in dunklen Zeiten.

Ein neues Kapitel nach „Phoenix“

Die vielfach Grammy-nominierte Musikerin gehört zu den spannendsten Stimmen des modernen Jazz. Nach Zusammenarbeiten mit Künstlern wie Stevie Wonder, Alicia Keys, Prince, Missy Elliott oder Gregory Porter und dem gefeierten Album „Phoenix“, das nach einem schweren Autounfall entstand, schlägt sie nun ein neues Kapitel auf. „We Dream“ ist ihr bislang persönlichstes und zugleich gesellschaftlichstes Album.

Hoffnung als künstlerisches Leitmotiv

Benjamin beschreibt die Entstehung des Albums als Reaktion auf eine Welt, die vielerorts von Unsicherheit, Krisen und Spaltung geprägt ist. Statt Resignation setzt sie auf Hoffnung, Zusammenhalt und die Kraft gemeinsamer Visionen. Der Titel „We Dream“ ist dabei Programm: Nicht das Ich steht im Mittelpunkt, sondern das Wir.

Eine musikalische Gemeinschaft

Musikalisch bringt Lakecia Benjamin dafür eine außergewöhnliche Gemeinschaft von Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Mit dabei sind unter anderem Terence Blanchard, Hiromi und Chris Potter. Doch die Gastauftritte sind hier kein Selbstzweck. Jede Stimme, jeder Beitrag trägt zur zentralen Botschaft des Albums bei: Gemeinsam lässt sich Zukunft gestalten.

Eine Reise voller Energie und Zuversicht

Zwischen Spoken Word, mitreißenden Grooves, kraftvollen Improvisationen und poetischen Momenten entsteht eine musikalische Reise voller Energie, Widerstandskraft und Zuversicht. Vom ersten Ton bis zum abschließenden Stück „New World“ erzählt „We Dream“ von der Suche nach Licht – und davon, dass Hoffnung oft dort entsteht, wo Menschen ihre Träume miteinander teilen.