Jazz News
Anna Margolina: neues Album kommt im Mai
Jazz-Highlight: Anna Margolina kündigt bei Ella ihr neues Album „Song of a Girl“ an – Ende Mai 2026 erscheint die Hommage an die vergessene jiddische Dichterin Anna Margolin! Im exklusiven Interview spricht die Berliner Sängerin über ihre Wurzeln, über ihr Leben als Kind in Deutschland und jazzige Wiederentdeckung.
Neues Album „Song of a Girl“
Anna Margolina, die belarussisch-deutsche Jazzsängerin, bringt mit „Song of a Girl“ ein Meilenwerk heraus. Das Album ehrt Anna Margolin (1887–1952), eine Pionierin der jiddischen Modernepoesie. Margolinas Ensemble – Paul Kleber (Bass), Arseny Rykov (Klavier), Martin Krümmling (Schlagzeug) – verwebt Jazz, Folk und Soul mit elektronischen Akzenten. Nach Crowdfunding-Erfolg steht das Release Ende Mai 2026 fest.
Integration und persönliche Noten
Im Ella-Interview schildert Margolina den harten Weg: 1992 aus Minsk nach Berlin gezogen, brauchte ihre Familie Jahre, um Fuß zu fassen. „Es war ein endloser Kampf, Wurzeln zu schlagen“, reflektiert sie. Dieses Thema prägte schon ihr Debüt „One Endless Night“ (2023). Das neue Werk vertieft es poetisch-jüdisch.
Künstlergeschichte
Geboren 1983 in Minsk in Musikerfamilie, startete Anna Margolinas Karriere früh. Seit 1992 in Berlin, gründete sie 2015 ihr Quartet. Erfolge: EPs „No Greater Love“ (2017), „Di Goldene Pave“ (2019). Es folgten Auftritte in der Philharmonie und dem Konzerthaus sowie Kollaborationen mit dem Andrej Hermlin Swing Orchestra. Heute ist sie ein Berliner Jazz-Star mit multilingualem Repertoire.
Das komplette Gespräch mit Eric Sommer hörst Du hier: