Jazz News
Auftritt kurz vor der Grammy-Verleihung
Zwei Tage vor der Grammy-Verleihung am kommenden Sonntag trat Samara Joy im Corner Lounge Bistro in Harlem, New York, auf. Das Konzert fand am 29. Januar statt und diente als Auftakt zu den anschließenden Terminen rund um die Preisverleihung. Ella war live dabei.
Künstlerischer Hintergrund
Samara Joy stammt aus der Bronx und wurde 2021 einem breiteren Publikum bekannt. Ihre musikalischen Wurzeln liegen im Gospel und im klassischen Jazz. Sie studierte an der USC Thornton School of Music. Mit ihrem zweiten Album Linger Awhile gelang ihr der internationale Durchbruch. Seitdem ist sie regelmäßig auf Tournee und tritt auf großen Festivals und in Konzerthallen weltweit auf.
Ihr Repertoire umfasst Jazz-Standards sowie eigene Kompositionen, darunter der Titel Peace of Mind/Dreams Come True.
Erfolge und Auszeichnungen
Seit 2023 zählt Samara Joy zu den erfolgreichsten jungen Jazz-Sängerinnen. Ihre bisherigen Grammy-Auszeichnungen:
- 2023: Best New Artist, Best Jazz Vocal Album (Linger Awhile)
- 2024: Best Jazz Performance („Tight“)
- 2025: Best Jazz Performance („Twinkle Twinkle Little Me“), Best Jazz Vocal Album (A Joyful Holiday)
Damit gewann sie bis 2025 insgesamt fünf Grammys. Für 2026 ist sie unter anderem mit dem Album Portrait sowie mit „Peace of Mind/Dreams Come True“ nominiert.
Die Grammy-Verleihung 2026
Die 68. Grammy Awards finden am 1. Februar 2026 in der Crypto.com Arena in Los Angeles statt. Aufgrund ihrer bisherigen Erfolge und der aktuellen Nominierungen gilt Samara Joy als eine der Favoritinnen in den Jazz-Kategorien.
Das Konzert in Harlem
Beim Auftritt im Corner Lounge Bistro wurde Samara Joy von Evan Sherman & Friends begleitet. Das Konzert war bewusst klein gehalten und bot Raum für Improvisationen und direkte Interaktion mit dem Publikum. Neben bekannten Stücken präsentierte sie neue Arrangements und variierte ihr Programm spontan.
Durch den Livestream von Ella Radio konnten auch Hörerinnen und Hörer außerhalb New Yorks teilnehmen. Der Auftritt wurde in sozialen Medien vielfach geteilt und diente als sichtbares Zeichen für die anhaltende Bedeutung von Live-Jazz im urbanen Umfeld.
