Jazz News
ELBJAZZ 2026 mit Star-Power
Das ELBJAZZ Festival kehrt am 10. und 11. Juli 2026 in den Hamburger Hafen zurück und verspricht ein unvergessliches Wochenende voller Jazz-Vielfalt. Nach einer Pause im Jahr 2025 präsentiert das Event eine starke Rückbesinnung auf seine Wurzeln mit rund 30 Acts auf ikonischen Bühnen entlang der Elbe. Mit Headlinern wie Jamie Cullum und Joss Stone lockt es Fans aus ganz Europa.
Historischer Überblick: Von den Anfängen zur Pause
Das ELBJAZZ entstand aus der Leidenschaft für Jazz in außergewöhnlichen Locations und fand erstmals 2017 statt. Die ersten Editionen begeisterten mit Acts wie Gregory Porter und Hiromi auf dem Blohm+Voss-Gelände, ergänzt durch Auftritte in der Elbphilharmonie und der St. Katharinen Kirche. Jährlich wuchs die Besucherzahl, doch 2025 musste das Festival pausieren – aufgrund fehlender Top-Acts und logistischer Herausforderungen.
Die Neuplanung für 2026 fiel auf einen früheren Termin, um mit europäischen Touren zu kooperieren und besseres Wetter zu nutzen. Die Gesellschafterstruktur änderte sich: Die Karsten Jahnke Konzertdirektion übernahm die Mehrheit, Ben Mitha wird CEO. Nina Sauer bleibt als Beraterin involviert, während FKP Scorpio aussteigt.
Line-up-Highlights: Zweite Welle bestätigt
Das Programm umfasst eine breite Palette von Jazz bis Soul und Funk. Zu den ersten angekündigten Acts zählen Jamie Cullum mit seiner stilistischen Offenheit, José James feat. China Moses, die Marvin Gayes „I Want You“ interpretieren, Greentea Peng mit Psychedelic Soul, Herbert & Momoko sowie die NDR Bigband mit John Beasley zu Miles Davis’ 100. Geburtstag.
Die zweite Welle bringt Snarky Puppy, das Grammy-prämierte Funk-Jazz-Kollektiv, GoGo Penguin mit elektronisch-akustischen Fusionen, Nubya Garcia, deren Sound Jazz, R&B und Dubstep vereint, Don West als Support, The Bad Plus mit Avantgarde-Rock, Dominique Fils-Aimé als Vocal-Jazz-Star und Jowee Omicil als Multiinstrumentalist. Weitere Acts folgen.
Besondere „Elbphilharmonie Specials“ heben sich ab: Joss Stone am 10. Juli mit Don West und Chilly Gonzales am 11. Juli. Diese vollwertigen Konzerte im Großen Saal sind separat zu buchen und nicht im Festivalticket enthalten.
Spielstätten: Ikonen am Wasser
Das Herzstück bleibt das Blohm+Voss-Gelände mit Bühnen wie „Am Helgen“, der Schiffbauhalle und der Hauptbühne – erstmals mit einer teilüberdachten Tribüne für Sitzplätze. Die Elbphilharmonie dient weiterhin als Premium-Location für Specials, während die St. Katharinen Kirche wegfällt. Das Hafenpanorama und die Elbe sorgen für einzigartige Atmosphäre.
Tickets und Praktisches: So kommt ihr rein
Tickets gibt es als Kombiticket für beide Tage (ab 159 €, ohne Sitzplatz), Kombiticket Tribüne (ab 259 €, limitiert), VIP (649 € mit Verpflegung) oder Sitzplatz-Upgrades (ab 65 €). Elbphilharmonie Specials starten bei 50 €. Vorverkauf läuft seit November 2025 über tickets.elbjazz.de; alte Juni-Ticketinhaber erhalten Rückerstattung und Sonderkonditionen.
Keine Ermäßigungen, aber Schwerbehinderte mit Merkzeichen „B“ dürfen Begleitpersonen kostenfrei mitnehmen (per Mail buchen). Minderjährige ab 6 Jahren brauchen eigenes Ticket in Begleitung. Keine Einzelkonzerte auf dem Festivalgelände.
Ausblick: Warum ELBJAZZ 2026 ein Muss ist
Mit der Rückkehr zu rund 30 Acts und Fokus auf Vielfalt positioniert sich ELBJAZZ als Highlight des europäischen Jazz-Sommers. Die Kombination aus Hafenflair, Stars und Innovationen verspricht ein Festivalerlebnis jenseits des Üblichen. Die Förderung durch die Hamburger Kulturbehörde unterstreicht die kulturelle Bedeutung. Früher Ticketkauf empfohlen – die Tribünenplätze gehen schnell weg!