Jazz News
Das sind die Grammy-Gewinner!
Die 68. Grammy-Verleihung am 1. Februar 2026 in Los Angeles war ein unvergessliches Fest für Jazz-Liebhaber weltweit – ein Abend, der Tradition, Innovation und pure Leidenschaft feierte. Besonders der Triumph von Chick Corea, Christian McBride und Brian Blade mit ihrem Live-Meisterwerk markierte einen Höhepunkt, der die gesamte Jazz-Szene elektrisierte. Chick Corea verstarb bereits 2021 und wurde somit posthum geehrt.
Beste Jazz-Darbietung
Chick Corea, Christian McBride & Brian Blade haben mit „Windows (live)“ den Grammy für die Beste Jazz-Darbietung eingesackt – ein atemberaubendes Live-Stück, das mit virtuoser Piano-, Bass- und Schlagzeug-Improvisation die Essenz des modernen Jazz einfängt. Die Trio-Dynamik, geprägt von Coreas harmonischer Brillanz, McBrides groovigem Drive und Blades feinfühligem Puls, versetzte die Jury und das Publikum in Ekstase und unterstreicht, warum Live-Aufnahmen den Nerv der Zeit treffen.
Bestes Jazz-Gesangsalbum
Samara Joy festigte ihren Status als aufstrebende Jazz-Ikone mit „Portrait“, das den Grammy für das Beste Jazz-Gesangsalbum holte. Ihr samtweicher, emotional nuancierter Vokal webt zeitlose Standards in zeitgenössische Arrangements, die Herz und Seele berühren – ein Meilenstein, der ihre vorherigen Siege nahtlos fortsetzt und Jazz-Vocals frischen Wind einhaucht.
Bestes Jazz-Instrumentalalbum
Sullivan Fortner featuring Peter Washington & Marcus Gilmore gewannen mit „Southern Nights“ in der Kategorie Bestes Jazz-Instrumentalalbum. Dieses Album vereint die warme, erdige Atmosphäre des Südens mit Fortners pianistischer Eleganz, Washingtons solider Bassarbeit und Gilmores innovativen Drums – ein harmonisches Gesamtkunstwerk, das Jazz-Tradition und subtile Moderne atemberaubend verschmilzt.
Bestes Album eines Jazz-Großensembles
Die Christian McBride Big Band triumphierte mit „Without Further Ado, Vol. 1“ und brachte der Kategorie Bestes Album eines Jazz-Großensembles neuen Schwung. McBrides Arrangements explodieren vor Energie, mit punchigen Bläsern, swingenden Rhythmen und solistischen Highlights, die an die großen Big-Band-Epochen anknüpfen, aber frisch und zeitlos klingen – pure Power für jeden Jazz-Fan.

Bestes Latin-Jazz-Album
Gonzalo Rubalcaba, Yainer Horta & Joey Calveiro holten sich den Preis für das Beste Latin-Jazz-Album mit „A Tribute to Benny Moré and Nat King Cole“. Diese leidenschaftliche Hommage mischt kubanische Rhythmen mit jazziger Freiheit, Rubalcabas pianistischem Feuer und feurigen Bläsern – ein Tribut, der lateinamerikanische Legenden lebendig macht und die Brücke zwischen Kulturen schlägt.

Bestes Alternative-Jazz-Album
Nate Smith überzeugte mit „Live-Action“ in der Kategorie Bestes Alternative-Jazz-Album und lieferte einen explosiven Mix aus Funk, Fusion und experimentellem Groove. Seine druckvolle Drums und genreübergreifenden Arrangements pushen Jazz-Grenzen und beweisen, wie vital und tanzbar der Sound auch live werden kann – ein Adrenalin-Kick für offene Ohren.
