Jazz News
Jako: Zwischen Soul-Groove und Berliner Jam-Kultur
Gitarrist Iakovos Symeonidis zu Gast – vielen besser bekannt als Jako. Der gebürtige Grieche lebt seit einigen Jahren in Berlin und gehört zu den umtriebigen, hochkarätigen Musikern der Hauptstadt-Jazzszene, die den Clubs mit enorm viel Energie Leben einhauchen – oft noch im Schatten der ganz großen Namen. Nicht mit uns: Bei uns bekommt Jako die Bühne, die er verdient.
Vom Szenegitarristen zum Jam-Host
Jako spielt sich quer durch die Berliner Jazzlandschaft – von kleinen Bars bis zu etablierten Clubs – und ist längst fester Bestandteil dieser lebendigen Community. Vor allem als Gastgeber verschiedener Jamsessions hat er sich einen Namen gemacht: Er kuratiert und leitet Sessions unter anderem im Frollein Langner und in der Neuen Zukunft, wo er regelmäßig Musiker und Musikerinnen unterschiedlichster Generationen zusammenbringt. Diese Abende stehen für offene Bühnen, spontane Begegnungen und genau die Mischung aus Experimentierfreude und hohem Niveau, die die Berliner Szene auszeichnet.
Sound zwischen George Benson und Grant Green
Musikalisch verbindet Jako Jazz, Soul und Funk. Sein Spiel ist stark melodie- und songorientiert, mit warmem, singendem Ton und einem klaren Fokus auf Groove. Immer wieder fühlt man sich an Gitarren-Ikonen wie George Benson oder Grant Green erinnert, aber Jako bleibt nie in Retro-Nostalgie stecken, sondern holt diesen Sound ins Heute.
Neues Album und Quasimodo-Gig
Aktuell stellt er sein Album „Everything in Between“ vor, auf dem er mit seinem Quartett eigene Kompositionen und ausgewählte Klassiker verbindet zwischen Jazz und Soul, zwischen clubbiger Energie und lyrischen Momenten. Wir sprechen über die Entstehung der Platte, seine Einflüsse und seinen Alltag als freischaffender Musiker in Berlin. Und natürlich geht es um sein Konzert im Quasimodo am Freitag nach Christi Himmelfahrt, dem 15. Mai: Dort bringt Jako seinen Sound live auf eine der traditionsreichsten Jazzbühnen der Stadt.
Jetzt das Interview anhören: