Jazz News
Jazz im Berliner Museum
Die Konzertreihe „Jazz im MIM“ im Berliner Musikinstrumenten-Museum ist ein echtes Highlight für Fans. Modernster Jazz inmitten seltener Instrumente aus fünf Jahrhunderten. Am 26. Februar 2026 startet die Saison im Curt-Sachs-Saal. Unter anderem mit dabei Marimba- und Vibraphon-Spielerin Taiko Saito, Preisträgerin des Jazzpreis Berlin 2023 und des Deutschen Jazzpreis 2024.
Einzigartige Atmosphäre
Stellen Sie sich vor: Saxophon-Soli schweben über mittelalterlichen Lauten, Trommeln vibrieren neben barocken Cembalos. Der Curt-Sachs-Saal des MIM in Berlin-Steglitz beherbergt die Reihe seit über 15 Jahren und schafft so eine Klangwelt, die Jazz noch intensiver macht. Die Exponate rahmen die Bühne ein und laden zum Staunen ein – ein Genuss für Ohr und Auge.
Programm und Kuratoren
Hannes und Tobias Zerbe kuratieren das Line-up: Von intimen Trios über experimentelle Ensembles bis Bigband-Sound. Die Reihe kooperiert mit dem Komponistenverband Berlin und wird vom Senat gefördert. Berliner Acts dominieren, Newcomer neben etablierten Namen – immer mit Fokus auf Kreativität und Improvisation.
Termine 2026
26. Februar, 19 Uhr: Eröffnungskonzert mit lokalen Stars
28. Mai: Edith Steyer – BELLS (vokalzentriert, poetisch).
25. Juni: Gisela Horat Trio (nu-jazzig, groovy).
26. November: Hannes Zerbe Jazz Orchester Berlin (powerful Bigband).
Weitere Daten wie Jour-Fixés ergänzen das Jahr – Tickets über berlin.de oder vor Ort, immer gratis.
„Jazz im MIM“ verkörpert Berlins Jazzgeist: Tradition trifft Avantgarde in einem Museum, das lebendig atmet. Ein Event, das Kultur und Klang vereint, fernab von Massenveranstaltungen.