Ella Radio

Jazz News

Mamas Gun: Moderner Soul, der nach großen Zeiten klingt

07. Mai 2026

Mamas Gun: Moderner Soul, der nach großen Zeiten klingt

Eine Band zwischen Retro-Glanz und Gegenwart

Mamas Gun werden oft beschrieben, als wären sie in der falschen Dekade gestrandet: Ihre Songs atmen den Geist der 70er, erinnern an Stevie Wonder, Westcoast‑Softrock und große Soul‑Produktionen mit warmen Harmonien, Falsett‑Vocals und detailverliebten Arrangements. Gleichzeitig schreibt die Band sehr zeitgenössische Soul‑Pop‑Songs, die weltweit im Radio laufen und ihnen früh eine treue Fanbasis eingebracht haben. Im Interview erzählt Frontmann Andy Platts, warum er Begriffe wie „retro“ und „nostalgisch“ zwar versteht, Mamas Gun aber trotzdem als klar heutige Band begreift.

Von London in die Welt und ins Quasimodo

Gegründet wurde Mamas Gun 2007 in London, rund um Sänger, Komponisten und Produzenten Andy Platts, der die Band bis heute prägt. Seit dem Debüt „Routes to Riches“ hat sich der Sound immer weiter entwickelt hin zu einem sehr eigenen, sofort wiedererkennbaren Stil, der auf Alben wie „Golden Days“ und „Cure The Jones“ ausformuliert wird. 2026 kehren Mamas Gun mit ihrer bislang größten Europatournee nach Deutschland zurück und machen am Freitag, 8. Mai, im Berliner Quasimodo Station. Konzertbeginn ist um 22 Uhr.

Mit Ella spricht Andy Platts über das neue Tour‑Programm, darüber, warum Soul für ihn immer auch von Freiräumen und Menschlichkeit handelt und wie sich die Band zwischen Studioperfektion und Live‑Spontaneität bewegt. Außerdem geht es um die besondere Verbindung zum Berliner Publikum und darum, wie es ist, als britische Soulband weltweit Radio‑Plays zu sammeln von Europa bis Japan. Das komplette Interview mit Andy Platts, Sänger und Songschreiber von Mamas Gun, gibt es hier bei Ella zum Nachhören: