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Niklas Lukassen: Still Waters

10. Januar 2026

Niklas Lukassen: Still Waters

Am 20. Februar 2026 erscheint mit Still Waters ein Album, das in der europäischen Jazzszene schon jetzt für ordentlich Wellengang sorgt. Der 27-jährige Bassist, Komponist und Sänger Niklas Lukassen veröffentlicht sein Bandleader-Debüt auf Kurt Rosenwinkels Heartcore Records – ein Statement zwischen poetischer Tiefe und elektrischer Energie Niklas Lukassen – Still Waters ….

Ein Quartett wie ein Ozean

An Lukassens Seite: Ben van Gelder (Saxofon), Kit Downes (Piano & Hammond) und Francesco Ciniglio (Drums). Vier starke Persönlichkeiten aus Amsterdam, London, Paris und Berlin, die gemeinsam einen Sound formen, der fließt, brodelt und explodiert. Wie Wasser bahnt sich diese Band ihren Weg durch Improvisationen, die zugleich fragil und kraftvoll sind – Jazz, der atmet.

Hochkarätige Gäste, große Gesten

Als wäre das nicht genug, tauchen auf Still Waters illustre Gäste auf: Kurt Rosenwinkel, Céline Rudolph, Wanja Slavin und Geoffroy de Masure verleihen einzelnen Tracks zusätzlichen Glanz. Stücke wie Palisade, The Traveller oder das vokale Highlight Luna öffnen Fenster in neue Klangräume – mal cineastisch, mal kammermusikalisch, mal mit einem Hauch Songwriter-Magie.

Von Schwarzwald nach New York – und zurück

Lukassens Weg liest sich wie ein moderner Jazzroman: aufgewachsen in einem Schwarzwalddorf, mit 16 nach Berlin, später Masterstudium an der Manhattan School of Music bei Basslegende Ron Carter, heute Doktorand in London. Auf Bühnen wie dem Lincoln Center oder der Berliner Philharmonie hat er längst bewiesen, dass er nicht nur ein brillanter Sideman, sondern ein eigenständiger Erzähler ist.

Live wird’s ernst – und laut

Zur Veröffentlichung geht das Quartett auf ausgedehnte Tour durch Deutschland und Großbritannien, inklusive Live-Mitschnitten im Berliner A-Trane. Wer Jazz mag, der nicht nur schön, sondern auch riskant ist, sollte sich das vormerken.

Fazit: Still Waters trägt seinen Titel mit einem Augenzwinkern. Denn unter der Oberfläche brodelt ein Album, das 2026 zu den spannendsten Jazz-Releases zählen dürfte. Die Ruhe täuscht – hier kommt eine neue Stimme mit Tiefgang.