Jazz News
Rainer Theobald: Mehr als „Element of Crime“
Viele kennen „Element of Crime“ und damit auch den Saxophon-Sound von Rainer Theobald. Über Jahre hat er die Alben und Konzerte der Band mitgeprägt. Ein Klang, der hängen bleibt. Doch wer ihn darauf reduziert, greift zu kurz.
Zwischen Jazz, Fusion und eigenen Wegen
Denn Theobalds musikalische Wurzeln liegen tief in der Berliner Jazzszene. Seit den 80er Jahren ist er dort aktiv, gründete eigene Projekte zwischen Elektrik- und Fusionjazz und entwickelte eine ganz eigene Klangsprache. Der Weg zu „Element of Crime“ kam Anfang der 90er eher zufällig, geblieben ist eine künstlerische Parallelität, die ihn bis heute auszeichnet.
„Nicht typischer Jazzer“ – und genau das macht ihn spannend
Heute beschreibt sich Theobald selbst als „nicht typischer Jazzer“. Ein Satz, der neugierig macht. Gemeint ist damit weniger eine Abkehr vom Jazz als vielmehr ein offener Zugang: stilübergreifend, suchend, nicht festgelegt. Genau diese Haltung zieht sich durch seine Arbeit, ob auf der Bühne, im Studio oder in eigenen Projekten.
Ein Musiker zwischen Welten
Rainer Theobald bewegt sich bewusst zwischen Genres, Szenen und Erwartungen. Jazz ist für ihn kein starres System, sondern ein Raum für Entwicklung. Vielleicht ist es genau dieser Blick, der ihn zu einer so eigenständigen Stimme gemacht hat in Berlin und darüber hinaus.
Jetzt das ganze Interview mit Eric Sommer anhören: