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TRÍADA schlagen mit „Manos de Sal“ ein neues Kapitel auf
Vom Cover-Trio zur eigenen musikalischen Handschrift: Mit „Manos de Sal“ veröffentlichen TRÍADA ihre erste selbst geschriebene Single. Candombe-Rhythmen, filigrane Gitarren und der charakteristische mehrstimmige Gesang markieren den Beginn einer neuen Phase für das argentinische Trio.
Drei Musikerinnen, drei Stimmen und die Idee, daraus etwas Gemeinsames entstehen zu lassen: Der Name TRÍADA ist bewusst gewählt. Er verweist auf den Dreiklang aus drei Tönen und zugleich auf die enge musikalische Verbindung von Diamela Spina (Gesang, Percussion), Aylen Reynoso (Gitarre) und Julia Percowicz (Gesang). Mit „Manos de Sal“ veröffentlicht das Trio aus Buenos Aires nun eine neue Single – und schlägt damit ein neues Kapitel seiner noch jungen Karriere auf.
TRÍADA verbinden Candombe mit zeitgenössischem Latin-Pop
„Manos de Sal“ führt unmittelbar zu den südamerikanischen Wurzeln der Band. Der Song verbindet die bewegten, perkussiven Rhythmen des uruguayischen Candombe mit Reynosos dynamischem Gitarrenspiel, luftigen Gesangsharmonien und einer zeitgenössischen Pop-Sensibilität. Musikalische Leichtigkeit trifft dabei auf einen Text über die widersprüchlichen Gefühle nach einer Trennung: Verletzlichkeit und Unsicherheit stehen neben Trost, Zuversicht und dem Aufbruch ins Unbekannte.
Gerade dieses Zusammenspiel von Intimität und rhythmischer Beweglichkeit gehört zu den besonderen Stärken von TRÍADA. Ihre Musik bewegt sich zwischen lateinamerikanischen Traditionen, Bossa Nova, Folk und modernem Latin-Pop, ohne diese Einflüsse einfach nebeneinanderzustellen. Stattdessen verschmelzen sie zu einem Sound, der zunehmend eine eigene Handschrift erkennen lässt.
Die musikalischen Bezugspunkte des Trios reichen dabei von João Gilberto und dem argentinischen Songwriter Luis Alberto Spinetta bis zu jüngeren Künstlerinnen und Künstlern wie Tim Bernardes, Lianne La Havas und Rita Payés.
Von Bossa-Nova-Covern zu eigenen Songs
Kennengelernt haben sich Spina, Reynoso und Percowicz bereits während ihrer Schulzeit an einer Performing-Arts-Highschool in Buenos Aires. 2023 begannen sie, gemeinsam Musik aufzunehmen und Videos ihrer Coverversionen im Netz zu veröffentlichen. Ihre Interpretation des Bossa-Nova-Klassikers „O Pato“ von João Gilberto erreichte allein auf Instagram Reels mehr als zwei Millionen Aufrufe und wurde später zur ersten offiziellen Veröffentlichung des Trios.
Aus dem zunächst informellen Zusammenspiel entwickelte sich nach und nach TRÍADA. Millionen Videoaufrufe und ein wachsendes internationales Publikum folgten, schließlich unterschrieben die drei Musikerinnen bei Verve Records.
2025 erschien mit „De Versiones y Alma“ ihre erste EP. Darauf interpretierten TRÍADA Songs unterschiedlicher Herkunft neu und machten sie sich mit fein austarierten Vokalarrangements und einer unverkennbar argentinischen Perspektive zu eigen.
Mit „Manos de Sal“ finden TRÍADA zur eigenen Handschrift
Mit „Manos de Sal“ folgt nun der nächste entscheidende Schritt: weg von der Neuinterpretation fremder Stücke, hin zum eigenen Songwriting. Die Qualitäten, die bereits ihre Coverversionen ausgezeichnet haben, bleiben dabei erhalten – die enge Verzahnung der Stimmen, das feine Gespür für Rhythmus und die hörbare Verbundenheit mit den musikalischen Traditionen Lateinamerikas.
Ihre argentinischen und, weiter gefasst, lateinamerikanischen Wurzeln sollen auch künftig ein wesentlicher Bestandteil ihrer musikalischen Identität bleiben. „Manos de Sal“ macht zugleich deutlich, dass TRÍADA diese Traditionen nicht als festgelegtes Vokabular begreifen. Vielmehr dienen sie ihnen als Ausgangspunkt, um daraus einen eigenen, gegenwärtigen Sound zu entwickeln.
Damit markiert die erste selbst geschriebene Single einen entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung des Trios. TRÍADA sind nicht länger vor allem bemerkenswerte Interpretinnen fremder Songs. Mit „Manos de Sal“ beginnen sie, ihre eigene musikalische Geschichte zu erzählen.