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Weltjazz im Gasometer mit Nesrine und Dhafer Youssef

30. Juli 2026

Weltjazz im Gasometer mit Nesrine und Dhafer Youssef

Unser Festival-Report fasst den neuten Tag – die Brazilian Night – zusammen:

Das Zig Zag Jazz Festival setzt heute auf einen Abend mit besonderer klanglicher Tiefe. Im Gasometer Schöneberg treffen mit Nesrine und Dhafer Youssef zwei Künstler aufeinander, die Jazz mit arabischen und orientalischen Einflüssen verbinden und daraus eine sehr eigene musikalische Sprache entwickeln. Ergänzt wird das Programm durch die Sky Sessions mit Tarek Yamani auf der Dachterrasse.

Nesrine eröffnet den Abend

Den Auftakt des Abends gestaltet um 18:00 Uhr die Sängerin, Cellistin und Komponistin Nesrine. Die französisch-tunesische Musikerin steht für einen sensiblen, grenzüberschreitenden Sound, in dem sich Jazz, Mittelmeer-Raum und Pop zu einem warmen, persönlichen Klangbild verbinden. Ihr Auftritt verspricht einen atmosphärischen Beginn, der sofort eine besondere Spannung im Saal erzeugt.

Dhafer Youssef als Hauptact

Um 20:30 Uhr übernimmt Dhafer Youssef die Bühne in der Main Hall. Der tunesische Sänger, Oud-Virtuose und Komponist gehört seit Jahren zu den eigenständigsten Stimmen des internationalen Jazz. Seine Musik bewegt sich zwischen spiritueller Tiefe, orientalischer Tradition und moderner Improvisation. Genau diese Mischung macht seine Konzerte zu intensiven Live-Erlebnissen, die weit über ein klassisches Jazzset hinausgehen.

Tarek Yamani in den Sky Sessions

Später am Abend geht es in den Sky Sessions weiter mit Tarek Yamani. Der libanesische Pianist verbindet arabische Maqam-Elemente mit zeitgenössischem Jazz und eröffnet damit noch einmal eine andere Perspektive auf das Festivalthema des Abends. Auf der Dachterrasse des Gasometers bekommt der 30. Juli damit einen ruhigen, aber zugleich hochspannenden Ausklang.

Ein starkes Festivalprofil

Mit diesem Programm zeigt das Zig Zag Jazz Festival erneut, wie breit und international es aufgestellt ist. Die Kombination aus Nesrine, Dhafer Youssef und Tarek Yamani steht für musikalischen Dialog, kulturelle Offenheit und eine klare künstlerische Handschrift. Für Jazzfans wird der 30. Juli damit zu einem Abend, der nicht auf Lautstärke, sondern auf Tiefe, Farbe und Atmosphäre setzt.