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    Freddie Hubbard
    Foto: Brian McMillen, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

    Freddie Hubbard

    Geboren

    7. April 1938

    Indianapolis, Indiana

    Gestorben

    29. Dezember 2008

    Sherman Oaks, Kalifornien

    Künstlerischer Schwerpunkt

    Trompete, Flügelhorn

    Auszeichnungen

    Grammy Lifetime Achievement AwardAnerkennung als einer der führenden Trompeter des Hardbop und Jazz-FusionMehrfacher Preisträger bei DownBeat Critics Poll

    Biografie

    Freddie Hubbard wurde am 7. April 1938 in Indianapolis, Indiana geboren. Zunächst spielte er Tuba und Mellophon, bevor er zur Trompete und zum Flügelhorn wechselte – Instrumente, auf denen er früh außergewöhnliches Talent zeigte. Bereits als Jugendlicher arbeitete er mit den Montgomery Brothers zusammen.

    Mit 20 Jahren zog Hubbard nach New York, wo er schnell Anschluss an die Jazzszene fand und u. a. mit Sonny Rollins, Slide Hampton und Quincy Jones spielte.

    Durchbruch und Klassiker für Blue Note

    Hubbards Debütalbum „Open Sesame" erschien 1960 – da war er erst 22. Weitere Blue-Note-Klassiker wie „Hub Cap" (1961), „Ready for Freddie" (1961) und „Goin' Up" (1960) machten ihn rasch zu einem der wichtigsten Trompeter seiner Generation.

    Von 1961 bis 1964 spielte Hubbard bei Art Blakey's Jazz Messengers, wo er mit seiner kraftvollen, präzisen und zugleich flexiblen Spielweise maßgebliche Akzente setzte und international bekannt wurde.

    Höhepunkte und Wandel

    Neben seiner Arbeit als Bandleader war Hubbard an zahlreichen Schlüsselaufnahmen beteiligt – etwa an Projekten von John Coltrane (Ole Coltrane), Eric Dolphy (Out to Lunch!), Herbie Hancock (Maiden Voyage) und Wayne Shorter (Speak No Evil).

    In den 1970er Jahren öffnete er sich verstärkt der Fusion. Mit Alben wie „Red Clay" (1970) und „First Light" (1971) – letzteres brachte ihm 1973 einen Grammy – wurde er zu einem prägenden Gesicht des modernen Post-Bop und Jazz-Fusion.

    Als Mitglied des All-Star-Ensembles V.S.O.P. spielte er zusammen mit Herbie Hancock, Wayne Shorter, Ron Carter und Tony Williams eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung des akustischen Modern Jazz.

    Später Ruhm und Herausforderungen

    Ein schwerer Lippenriss Anfang der 1990er Jahre beeinträchtigte Hubbards Trompetenspiel dauerhaft und führte zu einem Rückzug aus dem Rampenlicht. Ein spätes Comeback gelang ihm 2001 mit dem Album „New Colors", das ihn vor allem am Flügelhorn zeigte.

    Freddie Hubbard starb am 29. Dezember 2008 in Sherman Oaks, Kalifornien.

    Fazit

    Freddie Hubbard zählt zu den herausragenden Trompetern des 20. Jahrhunderts. Seine explosive Energie, technische Brillanz und stilistische Vielseitigkeit prägten Hardbop, Post-Bop und Fusion maßgeblich. Sein Vermächtnis inspiriert bis heute Musikerinnen, Musiker und Jazzliebhaber weltweit.

    Wichtige Veröffentlichungen

    Red Clay

    Open Sesame

    Straight Life

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    Die Darstellung erfolgt im Rahmen eines redaktionellen Musikangebots. Eine besondere Hervorhebung einzelner Künstler ist damit nicht verbunden.

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