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    Herbie Hancock
    Foto: CBS Fernsehen, Gemeinfreiheit, via Wikimedia Commons

    Herbie Hancock

    Geboren

    12. April 1940

    Chicago, Illinois

    Künstlerischer Schwerpunkt

    Klavier / Keyboards

    Auszeichnungen

    14 Grammy Awards2 OscarsNEA Jazz Masters Fellowship

    Biografie

    Herbert Jeffrey „Herbie" Hancock wurde am 12. April 1940 in Chicago geboren. Als musikalisches Wunderkind spielte er bereits mit 11 Jahren Mozarts Klavierkonzert Nr. 26 mit den Chicagoer Philharmonikern. Hancock entwickelte sich zu einem der einflussreichsten und vielseitigsten Pianisten der Jazzgeschichte.

    Frühe Karriere und Blue Note

    In den frühen 1960er Jahren zog Hancock nach New York und wurde schnell Teil der dortigen Jazzszene. Sein Debütalbum „Takin' Off" (1962) für Blue Note Records enthielt den Hit „Watermelon Man" und etablierte ihn als wichtigen neuen Voice im Jazz. Seine Kompositionen verbanden Hardbop mit modalen und funky Elementen.

    Miles Davis Quintet

    1963 wurde Hancock Mitglied des Miles Davis Quintets – einer der legendärsten Formationen der Jazzgeschichte. Zusammen mit Wayne Shorter, Ron Carter und Tony Williams bildete er die Rhythmusgruppe, die den Jazz revolutionierte. Auf Alben wie „E.S.P." (1965), „Miles Smiles" (1967) und „Nefertiti" (1968) schuf die Band einen neuen, freieren und experimentelleren Sound.

    Head Hunters und Fusion

    1973 erschien „Head Hunters", ein Album, das die Jazzwelt erschütterte. Hancock verband Jazz mit Funk, Rock und elektronischen Klängen und schuf einen der größten kommerziellen Erfolge der Jazzgeschichte. Das Album verkaufte sich millionenfach und brachte Jazz einem neuen, jüngeren Publikum näher. Der Track „Chameleon" wurde zu einem Klassiker der Fusion-Ära.

    Experimente und Innovation

    Hancock war stets ein musikalischer Pionier. Er experimentierte mit Synthesizern und elektronischen Instrumenten, arbeitete mit Hip-Hop-Künstlern zusammen (sein Hit „Rockit" 1983 war einer der ersten Mainstream-Hits mit Scratching) und komponierte Filmmusiken. Sein Album „River: The Joni Letters" (2007), eine Hommage an Joni Mitchell, gewann den Grammy für „Album des Jahres" – eine außergewöhnliche Ehre für ein Jazzalbum.

    Lebende Legende

    Mit über 80 Jahren ist Herbie Hancock noch immer aktiv und gilt als lebende Legende des Jazz. Seine Fähigkeit, verschiedenste musikalische Stile zu meistern, vom akustischen Post-Bop bis zur elektronischen Fusion, macht ihn zu einem der vielseitigsten Musiker der Jazzgeschichte. Hancock ist nicht nur ein virtuoser Pianist, sondern auch ein visionärer Komponist und ein unermüdlicher Innovator.

    Wichtige Veröffentlichungen

    Maiden Voyage

    Head Hunters

    River: The Joni Letters

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    Die Darstellung erfolgt im Rahmen eines redaktionellen Musikangebots. Eine besondere Hervorhebung einzelner Künstler ist damit nicht verbunden.

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