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    Lionel Hampton
    Foto: George B. Evans – Management-Öffentlichkeitsarbeit, Gemeinfreiheit, via Wikimedia Commons

    Lionel Hampton

    Geboren

    20. April 1908

    Louisville, Kentucky

    Gestorben

    31. August 2002

    New York City

    Künstlerischer Schwerpunkt

    Vibraphon

    Auszeichnungen

    National Medal of ArtsNEA Jazz Masters FellowshipGrammy Lifetime Achievement Award

    Biografie

    Lionel Leo Hampton wurde am 20. April 1908 in Louisville, Kentucky geboren. Er wuchs in Chicago auf und begann seine musikalische Karriere als Schlagzeuger. Hampton wurde jedoch berühmt als Vibraphonist und gilt als der Musiker, der das Vibraphon als Soloinstrument im Jazz etablierte.

    Frühe Karriere und Benny Goodman

    Hampton spielte zunächst Schlagzeug in verschiedenen Bands in Los Angeles. 1930 begann er, auch Vibraphon zu spielen – ein Instrument, das damals noch relativ neu im Jazz war. Seine virtuose Spielweise zog die Aufmerksamkeit von Benny Goodman auf sich, der ihn 1936 in sein Quartett holte. Das Benny Goodman Quartet mit Hampton, Teddy Wilson und Gene Krupa wurde zu einer der wichtigsten integrierten Jazzgruppen der Swing-Ära und brach Rassenbarrieren in der Musikindustrie.

    Eigene Big Band und Starkarriere

    1940 gründete Hampton seine eigene Big Band, die zu einer der erfolgreichsten und langlebigsten der gesamten Big-Band-Ära wurde. Seine Band war bekannt für ihre energiegeladenen, swingenden Arrangements und ihre virtuosen Solisten. Im Laufe der Jahre spielten zahlreiche spätere Jazz-Stars in Hamptons Band, darunter Quincy Jones, Charles Mingus, Dexter Gordon, und Art Farmer.

    Hampton war bekannt für seinen extrem energetischen und showmanischen Stil. Er spielte nicht nur Vibraphon, sondern auch Schlagzeug und Piano – oft gleichzeitig oder in spektakulären Bühnenshows. Sein Hit „Flying Home" (1942) wurde zu einem der größten Instrumentalhits der Swing-Ära und beeinflusste die Entwicklung des Rhythm and Blues.

    Späte Jahre und Vermächtnis

    Hampton blieb bis ins hohe Alter aktiv und tourte weltweit. Er war auch politisch engagiert und setzte sich für Bürgerrechte ein. 1997 gründete er die Lionel Hampton School of Music an der University of Idaho.

    Lionel Hampton starb am 31. August 2002 im Alter von 94 Jahren in New York. Er hinterließ ein beeindruckendes Vermächtnis als Pionier des Vibraphons, als Bandleader und als charismatische Bühnenpersönlichkeit, die über sieben Jahrzehnte den Jazz prägte.

    Wichtige Veröffentlichungen

    Lionel Hampton & His Orchestra

    Lionel Hampton with the Just Jazz All Stars

    Hamp's Big Four

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    Die Darstellung erfolgt im Rahmen eines redaktionellen Musikangebots. Eine besondere Hervorhebung einzelner Künstler ist damit nicht verbunden.

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