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    McCoy Tyner
    Foto: Gisle Hannemyr 1973, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

    McCoy Tyner

    Geboren

    11. Dezember 1938

    Philadelphia

    Gestorben

    6. März 2020

    Künstlerischer Schwerpunkt

    Klavier

    Auszeichnungen

    Grammy Award für das beste Jazz-InstrumentalalbumAufnahme in die DownBeat Hall of Fame

    Biografie

    Alfred McCoy Tyner wurde am 11. Dezember 1938 in Philadelphia geboren. Mit 13 Jahren begann er Klavier zu spielen und entwickelte sich rasch zu einem der vielversprechendsten jungen Musiker der Stadt. In der lebendigen Philly-Szene kam er früh in Kontakt mit anderen Talenten seiner Generation, darunter Lee Morgan, Jimmy Heath und Bobby Timmons.

    Schlüsselrolle im John Coltrane Quartet

    1960 wurde Tyner Pianist im John Coltrane Quartet, einer der wichtigsten Jazzformationen der Geschichte. Sein unverwechselbarer Stil – geprägt von kraftvollen, modalen Quart-Voicings in der linken Hand und klaren, rhythmisch markanten Linien in der rechten – war entscheidend für den spirituellen und energetischen Klang des Ensembles.

    Mit Coltrane wirkte Tyner an Meilensteinen wie A Love Supreme (1964), Crescent (1964) und den legendären Aufnahmen Live at the Village Vanguard (1961) mit. Diese Werke gehören zu den bedeutendsten der Jazzmoderne.

    Karriere nach Coltrane

    Nach seinem Ausstieg aus dem Quartett 1965 begann Tyner eine außergewöhnlich vielseitige Solokarriere. Er veröffentlichte eine große Anzahl von Alben – Solo, Trio, Quartett, Sextett und Big Band – und entwickelte seinen modalen, kraftvollen Stil konsequent weiter. Seine Musik berührte viele Richtungen: Hardbop, Modal Jazz, Big Band, World-Einflüsse und Latin-Elemente gehörten zu seinem Repertoire.

    In den 1990er Jahren und darüber hinaus wurde Tyner mit mehreren Grammy Awards ausgezeichnet, darunter für Infinity (1995), Journey (1993) und Illuminations (2004).

    Spielweise und Einfluss

    Tyner spielte mit einer Kraft, die nahezu orchestral wirkte, zugleich aber hochsensibel und melodisch. Seine quartalen Akkordvoicings, sein rhythmischer Drive und sein modaler Ansatz prägten Generationen von Pianisten. Herbie Hancock, Chick Corea, Joanne Brackeen, Geri Allen und viele andere nennen ihn als maßgeblichen Einfluss.

    Sein Klang – zugleich wuchtig, erdend, meditativ und modern – wurde zu einem Fundament des Post-Bop und Modal Jazz.

    Vermächtnis

    McCoy Tyner starb am 6. März 2020. Sein spiritueller, energiegeladener und dennoch zutiefst lyrischer Stil gehört zu den wichtigsten Klavierstimmen des 20. Jahrhunderts. Als einer der großen Erneuerer des Jazzpianos bleibt er ein Musiker, dessen Einfluss weit über seine eigenen Aufnahmen hinausreicht.

    Wichtige Veröffentlichungen

    The Real McCoy

    Extensions

    Sahara

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    Die Darstellung erfolgt im Rahmen eines redaktionellen Musikangebots. Eine besondere Hervorhebung einzelner Künstler ist damit nicht verbunden.

    Cover für I Fall In Love Too Easily

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