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    Michael Mayo
    Foto: Shervin Lainez

    Michael Mayo

    Geboren

    1. Juni 1992

    Los Angeles, Kalifornien

    Künstlerischer Schwerpunkt

    Gesang, Klavier

    Auszeichnungen

    Deutscher Jazzpreis: International Artist of the Year 2022Grammy-Nominierung 2026: Best Jazz Vocal Album (Fly)Grammy-Nominierung 2026: Best Jazz Performance (Four)

    Biografie

    Michael Mayo wurde am 1. Juni 1992 in Los Angeles geboren – in eine Familie, in der Musik zum Alltag gehörte. Sein Vater, der Saxophonist Scott Mayo, und seine Mutter, die Sängerin Valerie Pinkston, arbeiteten mit Größen wie Stevie Wonder und Diana Ross. Schon als Kind begann Michael zu singen. An der Los Angeles County High School for the Arts wurde er von Gretchen Parlato entscheidend geprägt und zum professionellen Jazzvokalisten inspiriert.

    Sein Studium führte ihn zunächst an das New England Conservatory, wo er einen Bachelor in Jazz Vocal Performance absolvierte. 2015 wurde er als dritter Vokalist am Herbie Hancock Institute in Los Angeles aufgenommen. Dort arbeitete er mit Herbie Hancock, Wayne Shorter und Dianne Reeves und vertiefte seine Auseinandersetzung mit Neo-Soul, R&B und Jazz-Fusion – Einflüsse, die bis heute seinen unverwechselbaren Stil formen.

    Durchbruch und künstlerisches Profil

    Schon früh sammelte Mayo internationale Bühnenerfahrung: Er tourte mit Kneebody, Jacob Collier und Herbie Hancock. 2019 folgte ein viel beachteter Auftritt beim NPR Tiny Desk Concert gemeinsam mit Moonchild.

    Sein Debütalbum Bones erschien 2021 bei Mack Avenue Records und wurde von Eli Wolf (Norah Jones) produziert. Jazzwise lobte besonders seine stilistische Offenheit – von Einflüssen der Beach Boys bis zu J Dilla. Ein herausragendes Beispiel ist seine Version von Stolen Moments, für die er über 250 Gesangsspuren aufnahm, inspiriert von Bobby McFerrin.

    Mit Fly (2024), eingespielt mit Shai Maestro, Linda Oh und Nate Smith, festigte er seinen Ruf als Ausnahmekünstler. Bereits 2022 erhielt er dafür den Deutschen Jazzpreis als International Artist of the Year.

    Stil, Innovation und Ausblick

    Michael Mayo verbindet Jazz, Funk-Fusion und A-cappella-Techniken zu einem eigenständigen, genreübergreifenden Sound. Seine Stimme nutzt er wie ein Multi-Instrument – rhythmisch, harmonisch und melodisch zugleich.

    Für die Grammy Awards 2026 ist er in den Kategorien Best Jazz Performance (Four) und Best Jazz Vocal Album (Fly) nominiert. Mit seinen Auftritten in Clubs und auf Festivals weltweit bleibt er ein prägender Rising Star der internationalen Jazzszene.

    Wichtige Veröffentlichungen

    Bones

    Fly

    Stolen Moments (Track)

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    Die Darstellung erfolgt im Rahmen eines redaktionellen Musikangebots. Eine besondere Hervorhebung einzelner Künstler ist damit nicht verbunden.

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