
Sullivan Fortner
Geboren
29. Dezember 1986
New Orleans, Louisiana
Künstlerischer Schwerpunkt
Klavier
Auszeichnungen
Biografie
Sullivan Fortner wurde am 29. Dezember 1986 in New Orleans geboren und begann bereits mit vier Jahren Klavier zu spielen, inspiriert durch die Gospel-Musik seiner Kirche. Mit sieben Jahren erhielt er formellen Unterricht und gewann mit elf Jahren den Cable Cox's "Amazing Kids Award".
Ausbildung und frühe Prägung
Er besuchte das New Orleans Center for Creative Arts, wo er als Jahrgangsbester abschloss, bevor er am Oberlin Conservatory of Music seinen Bachelor und an der Manhattan School of Music seinen Master in Jazz Performance erwarb. Zu seinen wichtigsten Lehrern zählten die Jazz-Pianisten Jason Moran, Fred Hersch, Peter Martin und Phil Markowitz. Seine New-Orleans-Wurzeln in Gospel und Blues prägen seinen expressiven, emotionalen Stil bis heute fundamental.
Karriere und künstlerischer Durchbruch
Fortner erlangte internationale Aufmerksamkeit als Pianist im Roy Hargrove Quintet von 2010 bis 2017, mit dem er weltweit tourte. Als Bandleader debütierte er 2015 mit Aria (Impulse! Records). Besonders Southern Nights (2025) mit Peter Washington und Marcus Gilmore wurde mit dem Grammy 2026 als Best Jazz Instrumental Album ausgezeichnet.
Zusammenarbeit und Auszeichnungen
Seine Zusammenarbeit mit Cécile McLorin Salvant brachte ihm drei Grammy Awards ein: 2019 für The Window, 2023 für Ghost Song und 2025 mit Samara Joy. Fortners Spiel verbindet Post-Bop-Swing mit abstrakten Harmonien, gospelartigen Läufen und Blues-Phrasierungen zu einem individuellen Sound. Mit der Cole Porter Fellowship 2015 erhielt er eine der prestigeträchtigsten Auszeichnungen für junge Jazz-Pianisten.